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Nordöstlich des Ortsteiles Hammer befinden sich unmittelbar am Elbe-Lübeck-Kanal auf dem Timmermannsberg die Überreste eines slawischenen Burgwalles, wahrscheinlich aus dem 9. Jahrhundert. Obwohl der Ringwall nur einen Durchmesser von 90 Meter aufweist, soll es sich um die Hauptburg der Abodriten für das lauenburgischen Siedlungsgebiet gehandelt haben. Spätestens im 10. Jahrhundert wurde die Burg gemeinsam mit anderen Befestigungen, wie etwa dem Ringwall in Farchau, zu Gunsten einer neuen Hauptburg in Ratzeburg aufgelassen. Im Volksmund trägt der Burgwall die Bezeichnung Steinburg.Panten wird in einer Urkunde Heinrichs des Löwen aus Jahre 1158 erstmals erwähnt. Die Gemeinde war bis zum Groß-Hamburg-Gesetz

von 1937 mecklenburgisch und kam dann zur damals preußischen Provinz Schleswig-Holstein. 1938 erfolgte der Zusammenschluss mit Mannhagen und Hammer unter dem Namen Panten. In Mannhagen wurden im Mittelalter und in der Frühen Neuzeit Kupferhammer durch bis zu drei Wassermühlen an der Steinau (Panten) betrieben. Zu den Eigentümern der Mühlen gehörte auch die in Lübeck und Mecklenburg ansässige Familie Leers. Der Gemeindename wurde am 19. September 1938 in Panten geändert. Von 1948 bis 1963 unternahm die Gemeindevertretung wiederholt Versuche, den ursprünglichen Gemeindenamen wieder einzuführen, ist aber jedes Mal an bürokratischen Hindernissen gescheitert.

Quelle: Wikipedia

Unser Gemeindewappen

Gemeindewappen Panten

verdankt ihre Benennung der hier befindlichen Kupfermühle, auch als „Kupferhammer“ bezeichnet. Der Hammer in der Hand des Hirten setzt den Namen dieses Gemeindeteils einleuchtend ins Bild. Da die herkömmliche Lebensgrundlage der Einwohner in den drei Orten neben der Feld auch die Viehwirtschaft war, steht der Hirte als Symbol für die Vergangenheit im Wappen. Das Hüten der Tiere auf der gemeinen Weide war in früherer Zeit in den Dörfern eine wichtige Aufgabe. Das Horn gab das tägliche Signal zum Aufbruch aus den Ställen. Teilung und Farbgebung des Schildes greifen die Farben Mecklenburgs auf. Die drei Dörfer waren bis zur Teilung Deutschlands Exklaven Mecklenburgs im Kreis Herzogtum Lauenburg. Daran erinnert die Tinktur.

Flaggenbeschreibung:

Zwischen einem die vordere Hälfte des Liek abdeckenden blauen Streifen und einem die hintere Hälfte des Fliegenden Endes abdeckenden roten Streifen auf gelbem Flaggentuch das Gemeindewappen.

Wappenbeschreibung:

Von Blau und Rot gespalten durch eine schildförmige, gestürzte goldene Spitze, darin unter drei 1 : 2 gestellten, achtstrahligen grünen Sternen ein linksgewendeter, grün gekleideter halber Hirte, der in der Linken ein schwarzes Horn, in der Rechten einen schwarzen Holzhammer hält.

Quelle: Wikipedia